Entspannt im Gelände (Dressur)reiten

Es steht ohne Zweifel das eine vielseitige Ausbildung für jedes Pferd gut ist. Sie dient allgemein der Gesunderhaltung, da einseitiges immer schadet. Sie hilft einem aber auch Stärken zu erkennen und Schwächen zu verbessern. Manche Dinge sind mit manchen Pferden und Reitern auch nicht möglich. Vorlieben und Arbeitswege bilden sich so heraus, denn es gibt kein Schema F mit dem jedes Pferd zu arbeiten ist. Ein ganz besonderes AHA Erlebnis ist immer wieder wenn man dann den Weg gefunden hat. zB.:

Der Trick mit dem Gelände.

Erstaunlich ist für mich immer wieder wie sich bei meinem alten Herrn K herauskristallisiert wie gut sich ein Pferd im Gelände arbeiten lässt. Er ist einer der auf dem Platz völlig unmotiviert ist. Auch beim longieren. Er ist nun auch schon 22 und hat eine gewisse Aufwärmphase. Trotzdem macht es zum einen so viel Spaß mit einem zuverlässigen Pferd auszureiten, das eigentlich überall hingeht und zwar wach und vorsichtig ist, aber auch ohne Probleme an gefährlichen Rindern oder Kamerunschafen vorbeigeht.

Zum anderen bin ich immer wieder erstaunt wie gut sich der Herr auf Wegen, Feldern und Wiesen dressurmäßig arbeiten lässt (auf dem Heimweg natürlich). Trotz gewissen Schwierigkeiten in der Durchlässigkeit ist es jetzt möglich fliegende Wechsel zu reiten (manchmal sogar ein bischen in Serie) und Schulterherein und sogar Traversalen! Auf dem Platz war das immer eher mühsam. Mir scheint fast in dieser dosierten Form findet er das fast gut. Wichtig ist halt, dass man erst auf dem Heimweg anfängt – alles andere ist eine Unverschämtheit – findet er.

Bei diesem Shooting mit Petra Eckerl im Sommer 2015 war es noch nicht so leicht wie es jetzt ist (aber an dem Tag war es auch sehr heiss, und wir mussten für’s Foto schon ein paar mal hin und herreiten).

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