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	<title>Gedanken zum reiten Archives - Entspannt Reiten</title>
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	<description>Entspannt Reiten - oder richtig reiten reicht!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Aug 2026 09:07:40 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Gedanken zum reiten Archives - Entspannt Reiten</title>
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	<item>
		<title>Longieren mit Kappzaum, Doppellonge oder ausgebunden?</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2025/12/28/longieren-mit-kappzaum-doppellonge-oder-ausgebunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2025 19:33:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Longierst du schon, oder schleuderst du noch? Eine provokante Frage, die den Kern des Problems trifft: zum sinnvollen Longieren gehört die richtige Ausrüstung (weniger kann hier mehr sein) und eine Vorstellung wie das Pferd gehen soll ebenso wie die Technik. Das Pferd einfach laufen lassen und sich am besten noch nicht mitdrehen sondern den Arm über den Kopf kreisen lassen ist der worst case. Das Gegenteil: ohne Ausrüstung das Pferd einfach um sich rum laufen lassen &#8222;Freiarbeit&#8220; genannt, ist auch kein longieren das der Gymnastizierung dient. Welche Technik man anwendet hängt zunächst vom eigenen Können ab, sollte sich zudem an der Zielsetzung bzw. dem Ausgangszustand des Pferdes richten. Einfach longieren Einfach ist natürlich relativ, meint aber hier mit einer Longe. Am wenigsten Ausrüstung wäre hier der Kappzaum, etwas mehr Dreieckszügel oder Lauffer Zügel und eine Longierpeitsche. Eckig oder Rund? Hütchenspiele Longieren mit der Doppellonge Etwas mehr Übung im Handling braucht man für die Doppellonge, es ist aber kein Hexenwerk und kann gerade am Anfang der Pferdeausbildung sinnvoll sein um den Pferd die Vorwärts-Abwärts Dehnung zu erklären. Später kann man dann auch in die Versammlung gehen, und kürzer genommen als Langzügel auch Seitengänge longieren/führen. Es gibt nicht die eine richtige Art zu longieren, wichtig ist immer den aktuellen Bedarf richtig einzuschätzen und die Probleme/Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Je mehr Werkzeuge man beherrscht umso effektiver kann man über das longieren Ziele erreichen. Besonders interessant ist dies bei Korrekturpferden, aber gleichermaßen auch in der Jungpferdeausbildung. Ein Hilfszügel kann hier eine gute Hilfe darstellen, wenn man damit umgehen kann und in der Lage ist das Pferd richtig einzuschätzen. Nicht jedes Pferd kann mit dem Dreieckszügel longiert werden. Manchmal ist die Doppellonge gerade durch ihre Flexibilität zu unpräzise &#8211; es kommt immer auf die Situation und das Pferd an. Auch der longierende selbst, braucht ein Verständnis seiner Wirkung und eine Idee wie das Pferd sinnvoll gehen sollte. &#160;</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Longierst du schon, oder schleuderst du noch?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine provokante Frage, die den Kern des Problems trifft: zum sinnvollen Longieren gehört die richtige Ausrüstung (weniger kann hier mehr sein) und eine Vorstellung wie das Pferd gehen soll ebenso wie die Technik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Pferd einfach laufen lassen und sich am besten noch nicht mitdrehen sondern den Arm über den Kopf kreisen lassen ist der worst case. Das Gegenteil: ohne Ausrüstung das Pferd einfach um sich rum laufen lassen &#8222;Freiarbeit&#8220; genannt, ist auch kein longieren das der Gymnastizierung dient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Technik man anwendet hängt zunächst vom eigenen Können ab, sollte sich zudem an der Zielsetzung bzw. dem Ausgangszustand des Pferdes richten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfach longieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einfach ist natürlich relativ, meint aber hier mit einer Longe. Am wenigsten Ausrüstung wäre hier der Kappzaum, etwas mehr Dreieckszügel oder Lauffer Zügel und eine Longierpeitsche.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eckig oder Rund?</h3>



<h3 class="wp-block-heading">Hütchenspiele</h3>



<h3 class="wp-block-heading">Longieren mit der Doppellonge</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas mehr Übung im Handling braucht man für die Doppellonge, es ist aber kein Hexenwerk und kann gerade am Anfang der Pferdeausbildung sinnvoll sein um den Pferd die Vorwärts-Abwärts Dehnung zu erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später kann man dann auch in die Versammlung gehen, und kürzer genommen als Langzügel auch Seitengänge longieren/führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt nicht die eine richtige Art zu longieren, wichtig ist immer den aktuellen Bedarf richtig einzuschätzen und die Probleme/Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Je mehr Werkzeuge man beherrscht umso effektiver kann man über das longieren Ziele erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant ist dies bei Korrekturpferden, aber gleichermaßen auch in der Jungpferdeausbildung. Ein Hilfszügel kann hier eine gute Hilfe darstellen, wenn man damit umgehen kann und in der Lage ist das Pferd richtig einzuschätzen. Nicht jedes Pferd kann mit dem Dreieckszügel longiert werden. Manchmal ist die Doppellonge gerade durch ihre Flexibilität zu unpräzise &#8211; es kommt immer auf die Situation und das Pferd an. Auch der longierende selbst, braucht ein Verständnis seiner Wirkung und eine Idee wie das Pferd sinnvoll gehen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Werde ich nun zum Islandreiter</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2024/10/20/werde-ich-nun-zum-islandreiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 09:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Laufe des letzten Jahres hat es sich ergeben, dass ich immer mehr Isländer reite was mir auch sehr viel Spass macht &#8211; besonders wenn sie auch galoppieren. Auch wenn ein Islandpferd grundsätzlich mal wie jedes andere funktioniert, sind die Besonderheiten eher verborgen wenn man sich sonst noch nie mit Tölt beschäftigt hat. Die Gymnastizierung sollte immer auf den allgemein bekannten klassischen Grundsätzen aufbauen. Trotzdem komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass die Veranlagung zu bestimmten Gängen nicht ignoriert werden sollte &#8211; das macht es einfach für das Pferd leichter, ebenso für den Reiter. Allerdings sind Dinge wie Vorwärts-Abwärts reiten und mit einen schwingenden Rücken arbeiten schon allein durch den gleichen Körperbau aller Pferde nie zu vernachlässigen. Hier mal eine Übersicht: [SLGF id=931]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Laufe des letzten Jahres hat es sich ergeben, dass ich immer mehr Isländer reite was mir auch sehr viel Spass macht &#8211; besonders wenn sie auch galoppieren.<br />
Auch wenn ein Islandpferd grundsätzlich mal wie jedes andere funktioniert, sind die Besonderheiten eher verborgen wenn man sich sonst noch nie mit Tölt beschäftigt hat. Die Gymnastizierung sollte immer auf den allgemein bekannten klassischen Grundsätzen aufbauen. Trotzdem komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass die Veranlagung zu bestimmten Gängen nicht ignoriert werden sollte &#8211; das macht es einfach für das Pferd leichter, ebenso für den Reiter. Allerdings sind Dinge wie Vorwärts-Abwärts reiten und mit einen schwingenden Rücken arbeiten schon allein durch den gleichen Körperbau aller Pferde nie zu vernachlässigen. </p>
<p>Hier mal eine Übersicht:<br />
[SLGF id=931]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reithalfter Nasenriemen Sperriemen</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2024/03/18/reithalfter-nasenriemen-sperriemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 08:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Reithalfter ist meiner Meinung ein guter Helfer, besonders wenn man mit der Einwirkung leichter durchkommen will. Es hilft ebenso dem lernenden, der noch nicht so gezielt einwirken kann.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Reiter bin ich mit der klassischen Lehre, auf die die FN basiert, aufgewachsen und habe neben einigen Abzeichen auch Trainerscheine gemacht. Ich benutze am liebsten normale Gebisse ebenso wie normale Trensen mit normalen Reithalftern. Normal heisst: Wassertrense, ein- oder zweifach gebrochen, 16 &#8211; 18 mm dick, kombiniertes Reithalfter. Also schon ein bischen neumodisch.</p>
<p>Das Reithalfter ist meiner Meinung ein guter Helfer, besonders wenn man mit der Einwirkung leichter durchkommen will. Es hilft ebenso dem lernenden, der noch nicht so gezielt einwirken kann.</p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass die offizielle Order, zwei Finger Platz zu lassen ausgelegt wird wie der  Mensch gerade meint. Selbst von einem Tierarzt Richter wurde mir das Reithalfter vor Jahren mal so eng zugezogen, dass die Zähne aufeinandergepresst waren. Begründungen sind so irre wie falsch. Der TA sagte, das Pferd hat Schmerzen wenn es den Kiefer verschiebt. Ein Trainer sagte die Zuge hat oft wenig Platz im Unterkiefer und wird dann gequetscht, daher muss man den Riemen so anziehen. Finde den Fehler. Gemessen wurde übrigens nicht am Nasenrücken sondern seitlich, da wo immer 2 Finger reinpassen. Aber das ist schon in Ordnung so auf dem Turnier, hat er gesagt. Ich habe es nachher fast nicht mehr aufbekommen, aber schon in der Bahn geöffnet, sry Pony.</p>
<p>Ein anderer klassicher Trainer, hat das Reithalfter mal so locker gemacht, dass es selbst nach meiner Messung (zwei Finger am Nasenrücken) noch lose war und am zweiten Tag den Sperriemen ganz rausgenommen.</p>
<p>Beide haben dann das kauen gelobt! Ist es dann egal? Nein, ich glaube nicht. Das Pony versucht einfach immer zu kauen, auch wenn es stressbedingt vielleicht etwas mehr wird.</p>
<p>Aber was sagt man dann? Ich muss leider immer lächeln und vermeide die Diskussion, die oft von den schnellsprechern ohnehin gewonnen wird. Man möchte ja was lernen und nicht diskutieren.</p>
<p>Sehr angenehm fand ich neulich einen Trainer der nicht an der Ausrüstung rumgebastelt hat, nur ein meiner Einwirkung und Sitz! Pony galoppiert seither auch wesentlich besser. WESENTLICH.</p>
<p>Symbolbild: Trense ohne Sperrienem, Baucher Gebiss, wird gerne genommen wenn das Pferd nicht am Zügel geht. Finde den Fehler&#8230;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sind wir nicht alle sogenannte Pferdeprofis?</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2023/03/16/sind-wir-nicht-alle-sogenannte-pferdeprofis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 17:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Soziale Welt jagd ein Skandal den anderen. Pferdekenner und solche die sich dafür halten, verurteilen andere böse Reiter und sehr skurril finde ich die selbsternannten Profis, die ihre eigene Welt haben.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer Soziale Welt jagd ein Skandal den anderen. Pferdekenner und solche die sich dafür halten, verurteilen andere böse Reiter und sehr skurril finde ich die selbsternannten Profis, die ihre eigene Welt haben.</p>
<p>Es gibt leider mehrere Ursachen die zu dieser Problematik führen. Zum einen fehlt vielen Menschen noch der Zugang zu Weiterbildung am Pferd im klassischen Sinne. Ein schier unüberschaubarer Methodenmix von Bodenarbeitern bis zu Führern ist wohl alles besser als reiten.</p>
<p>Leider führt das dann oft zu Problempferden, die von Problemmenschen dazu gemacht wurden. Das Verständnis für eine fundierte Ausbildung fehlt. Oft fehlt auch das Gefühl, oder der Mut.</p>
<p>Solche gemachten Problempferde sind kein Spass. Es ist auch nicht mit sanften, coolen Methoden zur Normalität zurückzukehren. Diese Methoden möchte keiner sehen, dabei wären sie nicht nötig, wenn man Reiter sinnvoll ausbilden würde und nicht einfach ein unverbrauchtes Pferd für einen Anfänger kaufen würde?</p>
<p>Das ist das eine, das andere ist, dass eben auch selbsternannte Profis ohne fundierte Ausbildung ihr Unwesen treiben. Vielleicht sind sie ja billiger oder sexier als die FN Leute? Oder sie haben die <strong>eine</strong> Wahrheit (aber das ist schon wieder ein anderes Thema).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Buch gibt das andere &#8230;</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2021/01/06/ein-buch-gibt-das-andere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 12:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal, wenn etwas Luft ist und ich zum lesen komme, schaffe ich es tatsächlich eines der vielen Bücher in meiner Pferdebibliothek durchzulesen. Wenn es nicht gerade so ein Bullshit ist, wie das Werk des Kühlschrankverkäufers, das ich nach den ersten Seiten wieder verkauft habe &#8211; weil es ganz unverschämt über die eigene Zielgruppe, die Reiterinnen herzog. Meistens ist es aber anders, dass ich im Buch Hinweise zum weiterlesen finde. Einiges habe ich so schon entdeckt, zB. heute bei der Lektüre von Burkhard Raus neuem Buch &#8211; Hufe gesund reiten, in dem es zu meinem Leidwesen weniger um Hufbearbeitung, als um Physiotherapie geht. Aber eben auch um Reiten und Zusammenhänge, und hier nun der Hinweis auf Sadko Solinski, dem ich dann natürlich nachgehen musste. Habe gleich mal zwei Bücher von Solinski bestellt :-). Eine Zeitlang war ich, inspiriert von Siegfried Lehndorffs &#8211; Ein Leben mit Pferden , auf dem Zucht Trip und habe natürlich auch dessen Sohn Hans Graf von Lehndorffs Buch über Ostpreussen gelesen. Ein fettes Buch über deutsche Pferdezucht habe ich leider bis heute nicht geschafft &#8211; es kamen andere Bücher dazwischen. Gelesenes und wieder abzugebendes, verkaufe ich aktuell gerne bei Booklooker: Hier mein Angebot dort.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal, wenn etwas Luft ist und ich zum lesen komme, schaffe ich es tatsächlich eines der vielen Bücher in meiner Pferdebibliothek durchzulesen. Wenn es nicht gerade so ein Bullshit ist, wie das Werk des Kühlschrankverkäufers, das ich nach den ersten Seiten wieder verkauft habe &#8211; weil es ganz unverschämt über die eigene Zielgruppe, die Reiterinnen herzog.</p>
<p>Meistens ist es aber anders, dass ich im Buch Hinweise zum weiterlesen finde. Einiges habe ich so schon entdeckt, zB. heute bei der Lektüre von <a href="https://www.entspannt-reiten.de/2021/01/06/burkhard-rau-hufe-gesund-reiten/">Burkhard Raus neuem Buch &#8211; Hufe gesund reiten</a>, in dem es zu meinem Leidwesen weniger um Hufbearbeitung, als um Physiotherapie geht. Aber eben auch um Reiten und Zusammenhänge, und hier nun der Hinweis auf Sadko Solinski, dem ich dann natürlich nachgehen musste. Habe gleich mal zwei Bücher von Solinski bestellt :-).</p>
<p>Eine Zeitlang war ich, inspiriert von <a href="https://www.entspannt-reiten.de/2020/04/03/s-lehndorff-ein-leben-mit-pferden/">Siegfried Lehndorffs &#8211; Ein Leben mit Pferden</a> , auf dem Zucht Trip und habe natürlich auch dessen Sohn Hans Graf von Lehndorffs Buch über Ostpreussen gelesen. Ein fettes Buch über deutsche Pferdezucht habe ich leider bis heute nicht geschafft &#8211; es kamen andere Bücher dazwischen.</p>
<p>Gelesenes und wieder abzugebendes, verkaufe ich aktuell gerne bei Booklooker: <a href="https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/showAlluID=5755156" target="_blank" rel="noopener">Hier mein Angebot dort</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reiten in der Natur &#8211; für Reitstreifen statt Blühstreifen</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2020/05/16/reiten-in-der-natur-fuer-reitstreifen-statt-bluehstreifen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2020 11:33:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt eigentlich nichts schöneres als in der Natur zu reiten. Damit meine ich zunächst die Erlebnisse auf Wanderritten in Gegenden die noch nicht so gezeichnet sind von der Landwirtschaftsverwüstung, wie man sie besonders in Deutschland antrifft. Aber ich hätte dazu eine Idee! Die Landwirtschaft versucht mit allen Mitteln der Gewinnmaximierung das letzte aus dem Boden herauszuholen. Dazu gehört dass jeder Weg der nicht unbedingt nötig ist, einfach weggeackert wird (man vergleiche dazu ältere Topografische Karten, mit der Realität). Dazu gehört auch, dass alles weitestmöglich befestigt wird &#8211; da dies die Industrielle Bewirtschaftung der Felder erfordert &#8211; das schwere Gerät würde auf einem Wiesenfeldweg nicht weit kommen. Leider gehört dazu auch, dass jeder Acker bis an den Asphalt, an den Waldrand, ans Limit geackert wird. Neben diesen aus Reitersicht sehr einschränkenden Aspekten, denn auf den befestigten Wegen lässt sich oft nicht gut reiten ohne die Hufe oder Beine der Pferde schon im Schritt zu schädigen, resultieren daraus aber auch andere Folgen wie Bodenerrosion, einfache Vermehrung von Schädlingen in Monokulturen und letztendlich auch Auswirkungen auf die Gesundheit und Tierwelt. Dagegen gibt es nun eine Düngemittelverordnung und Wildruhezonen &#8211; und Blühstreifen. Als Reiter dachte ich mir nun, warum die Blühstreifen nicht einfach ummünzen in Brachstreifen? Die man wie die Strassenränder, wo sie noch nicht maximal befestigt sind, ruhig auch mal mähen könnte. Wenn man diese Brauchstreufen zu einem Zeitpunkt mähen würde, nachdem schon mal was geblüht hatte, würden sie ähnlich wie die Blühstreifen eine Artenvielfalt fördern &#8211; und wenn sie nicht ganz zuwachsen wären sie auch noch ein bischen bereitbar und es entstünden keine wilden Hecken &#8211; wobei, manches mal sehnt man sich den Zeiten zurück als es das noch gab &#8211; besonders wenn mal wieder der Wind pfeift. Oder man wünscht sich in Landschaften wo es diese Hecken oder Wälle noch gibt &#8211; zB. in der Bretagne, dort wurden die Flächen nutzbar gemacht indem in mühevoller Arbeit Steine entfernt wurden und am Feldrand zu riesigen Mauern aufgetürmt wurden, oftmals ein Weg dazwischen und eine Oase. Ich glaube, da muss ich auch mal wieder hin &#8230;</p>
<p>The post <a href="https://www.entspannt-reiten.de/2020/05/16/reiten-in-der-natur-fuer-reitstreifen-statt-bluehstreifen/">Reiten in der Natur &#8211; für Reitstreifen statt Blühstreifen</a> appeared first on <a href="https://www.entspannt-reiten.de">Entspannt Reiten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eigentlich nichts schöneres als in der Natur zu reiten. Damit meine ich zunächst die Erlebnisse auf Wanderritten in Gegenden die noch nicht so gezeichnet sind von der Landwirtschaftsverwüstung, wie man sie besonders in Deutschland antrifft. Aber ich hätte dazu eine Idee!<br />
<span id="more-665"></span><br />
Die Landwirtschaft versucht mit allen Mitteln der Gewinnmaximierung das letzte aus dem Boden herauszuholen. Dazu gehört dass jeder Weg der nicht unbedingt nötig ist, einfach weggeackert wird (man vergleiche dazu ältere Topografische Karten, mit der Realität). Dazu gehört auch, dass alles weitestmöglich befestigt wird &#8211; da dies die Industrielle Bewirtschaftung der Felder erfordert &#8211; das schwere Gerät würde auf einem Wiesenfeldweg nicht weit kommen. Leider gehört dazu auch, dass jeder Acker bis an den Asphalt, an den Waldrand, ans Limit geackert wird.</p>
<p>Neben diesen aus Reitersicht sehr einschränkenden Aspekten, denn auf den befestigten Wegen lässt sich oft nicht gut reiten ohne die Hufe oder Beine der Pferde schon im Schritt zu schädigen, resultieren daraus aber auch andere Folgen wie Bodenerrosion, einfache Vermehrung von Schädlingen in Monokulturen und letztendlich auch Auswirkungen auf die Gesundheit und Tierwelt.</p>
<p>Dagegen gibt es nun eine Düngemittelverordnung und Wildruhezonen &#8211; und Blühstreifen.</p>
<p>Als Reiter dachte ich mir nun, warum die Blühstreifen nicht einfach ummünzen in Brachstreifen? Die man wie die Strassenränder, wo sie noch nicht maximal befestigt sind, ruhig auch mal mähen könnte. Wenn man diese Brauchstreufen zu einem Zeitpunkt mähen würde, nachdem schon mal was geblüht hatte, würden sie ähnlich wie die Blühstreifen eine Artenvielfalt fördern &#8211; und wenn sie nicht ganz zuwachsen wären sie auch noch ein bischen bereitbar und es entstünden keine wilden Hecken &#8211; wobei, manches mal sehnt man sich den Zeiten zurück als es das noch gab &#8211; besonders wenn mal wieder der Wind pfeift.</p>
<p>Oder man wünscht sich in Landschaften wo es diese Hecken oder Wälle noch gibt &#8211; zB. in der Bretagne, dort wurden die Flächen nutzbar gemacht indem in mühevoller Arbeit Steine entfernt wurden und am Feldrand zu riesigen Mauern aufgetürmt wurden, oftmals ein Weg dazwischen und eine Oase. Ich glaube, da muss ich auch mal wieder hin &#8230;</p>
<p>The post <a href="https://www.entspannt-reiten.de/2020/05/16/reiten-in-der-natur-fuer-reitstreifen-statt-bluehstreifen/">Reiten in der Natur &#8211; für Reitstreifen statt Blühstreifen</a> appeared first on <a href="https://www.entspannt-reiten.de">Entspannt Reiten</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gebisse</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2018/10/14/gebisse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 21:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eins haben Freizeitreiter und Springreiter gemeinsam: Sie nutzen gerne sogenannte scharfe Gebisse um das Pferd zu kontrollieren. Natürlich nicht ohne Grund: Sicherheit, Präzision und natürlich Kontrolle sind wichtig um den Ritt unbeschadet zu überstehen. Was macht ein Gebiss scharf? Das ist zum einen die Dicke des Mundstücks, das umso schäfer ist, je dünner es wird. Weiteren Einfluss hat aber auch eine Hebelwirkung, wie zB. bei der Kandare oder Aufziehtrense, die auch auf das Genick wirkt. Man kann die Wirkung des Gebisses auch abschwächen pizza kurier bern , wenn man dazu noch einen Nasenriemen verwendet, und dies in bestimmten Fällen so gestaltet dass der Nasenriemen direkt mit dem Gebiss verbunden ist und so zusätzlich auf die Nase wirkt. Dies ist beispielsweise sehr hilfreich wenn sich das Pferd &#8222;verkriecht&#8220; und das Gebiss nicht annimmt, aber eher gefährlich wenn sich das Pferd ohnehin auf das Gebiss legt. Ein scharfes Gebiss setzt einen versierten Reiter voraus, der die Wirkung ausnutzen, einschätzen und entsprechend einsetzen kann. Gerade im Springen sieht man sehr gut ob dies der Fall ist. Hier wird sehr gerne schon in unteren Klassen das Pelham eingesetzt. Weiss der Reiter nicht wieviel Bremse es braucht, kommt der Ritt schnell aus dem Fluss. Ich persönlich finde einen Ritt mit Wassertrense der geringe Meinungsunterschiede zeigt besser, als eine Vorstellung die nur durch das Halten am Zügel geprägt ist und lediglich dank Pelham nicht zum Durchgehen des Pferdes führt. Auch der Freizeitreiter setzt gerne Hebelwirkung ein, sei es die Springkandare (auch mit einem Zügel zu reiten, daher einfach &#8230;) oder gleich ein Tellington mit starker Hebelwirkung das dann gerne nur mit dieser Hebelwirkung, und nicht mit 4 Zügeln, verwendet wird. Was hilft dagegen, und dient dem Pferd? Eine entsprechende Gymnastizierung des Pferdes, damit es durchlässig wird und die Hilfen annimmt. Das Zügelmass (entsprechend der Gangart und dem Tempo)  nicht zu lang, aber freundlich führen, immer wieder nachgeben, um mit dem kurzen Zügel feine Hilfen zu geben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eins haben Freizeitreiter und Springreiter gemeinsam: Sie nutzen gerne sogenannte scharfe Gebisse um das Pferd zu kontrollieren. Natürlich nicht ohne Grund: Sicherheit, Präzision und natürlich Kontrolle sind wichtig um den Ritt unbeschadet zu überstehen.</p>
<h2>Was macht ein Gebiss scharf?</h2>
<p>Das ist zum einen die Dicke des Mundstücks, das umso schäfer ist, je dünner es wird. Weiteren Einfluss hat aber auch eine Hebelwirkung, wie zB. bei der Kandare oder Aufziehtrense, die auch auf das Genick wirkt.</p>
<p>Man kann die Wirkung des Gebisses auch abschwächen <a href="https://mega-pizzeria.com">pizza kurier bern</a> , wenn man dazu noch einen Nasenriemen verwendet, und dies in bestimmten Fällen so gestaltet dass der Nasenriemen direkt mit dem Gebiss verbunden ist und so zusätzlich auf die Nase wirkt. Dies ist beispielsweise sehr hilfreich wenn sich das Pferd &#8222;verkriecht&#8220; und das Gebiss nicht annimmt, aber eher gefährlich wenn sich das Pferd ohnehin auf das Gebiss legt.</p>
<p>Ein scharfes Gebiss setzt einen versierten Reiter voraus, der die Wirkung ausnutzen, einschätzen und entsprechend einsetzen kann. Gerade im Springen sieht man sehr gut ob dies der Fall ist. Hier wird sehr gerne schon in unteren Klassen das Pelham eingesetzt. Weiss der Reiter nicht wieviel Bremse es braucht, kommt der Ritt schnell aus dem Fluss. Ich persönlich finde einen Ritt mit Wassertrense der geringe Meinungsunterschiede zeigt besser, als eine Vorstellung die nur durch das Halten am Zügel geprägt ist und lediglich dank Pelham nicht zum Durchgehen des Pferdes führt.</p>
<p>Auch der Freizeitreiter setzt gerne Hebelwirkung ein, sei es die Springkandare (auch mit einem Zügel zu reiten, daher einfach &#8230;) oder gleich ein Tellington mit starker Hebelwirkung das dann gerne nur mit dieser Hebelwirkung, und nicht mit 4 Zügeln, verwendet wird.</p>
<h3>Was hilft dagegen, und dient dem Pferd?</h3>
<p>Eine entsprechende Gymnastizierung des Pferdes, damit es durchlässig wird und die Hilfen annimmt. Das Zügelmass (entsprechend der Gangart und dem Tempo)  nicht zu lang, aber freundlich führen, immer wieder nachgeben, um mit dem kurzen Zügel feine Hilfen zu geben.</p>
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		<title>Re-Post: Das große Durcheinander im Reitsport</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2018/10/14/re-post-das-grosse-durcheinander-im-reitsport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 12:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier möchte ich mal nahezu unkommentiert auf einen super Beitrag von Anne Schmatelka (losgelassen.com) verweisen, dem eigentlich fast nichts hinzuzufügen ist &#8211; ausser:  ja so ist es, es ist ein großes Durcheinander, bei dem die Basics wie Takt , Losgelassenheit, Anlehnung,  Schwung, Geraderichtung, Versammlung leider in Vergessenheit geraten, aber lest selbst: https://los-gelassen.com/das-grosse-durcheinander-im-reitsport/ Als Beitragsbild ein sehr treffendes, das ich bei unsplash gefunden habe. Eine oberflächlich betrachtet top ausgestattete Reiterin, mit Helm, Sicherheitsweste, keine Sporen, keine Hilfszügel. Näher betrachtet ein Gebiss mit Hebelwirkung, Zügel zu lang, Pferd daher nicht durchs Genick, Kopf-Halseinstellung ungünstig, schlägt mit dem Schweif. Danke an den Fotografen (Photo by Thomas Peham on Unsplash) für diese Momentaufnahme!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier möchte ich mal nahezu unkommentiert auf einen super Beitrag von Anne Schmatelka (losgelassen.com) verweisen, dem eigentlich fast nichts hinzuzufügen ist &#8211; ausser:  ja so ist es, es ist ein großes Durcheinander, bei dem die Basics wie Takt , Losgelassenheit, Anlehnung,  Schwung, Geraderichtung, Versammlung leider in Vergessenheit geraten, aber lest selbst: <a href="https://los-gelassen.com/das-grosse-durcheinander-im-reitsport/" target="_blank" rel="noopener">https://los-gelassen.com/das-grosse-durcheinander-im-reitsport/</a></p>
<p>Als Beitragsbild ein sehr treffendes, das ich bei unsplash gefunden habe. Eine oberflächlich betrachtet top ausgestattete Reiterin, mit Helm, Sicherheitsweste, keine Sporen, keine Hilfszügel. Näher betrachtet ein Gebiss mit Hebelwirkung, Zügel zu lang, Pferd daher nicht durchs Genick, Kopf-Halseinstellung ungünstig, schlägt mit dem Schweif. Danke an den Fotografen <em>(Photo by <a href="https://unsplash.com/photos/By4tbeH0AUE?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Thomas Peham</a> on <a href="https://unsplash.com/search/photos/horses-riding?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a>)</em> für diese Momentaufnahme!</p>
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		<title>Headshaking</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2018/10/14/headshaking/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 11:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Headshaking ist heilbar! Ich habe es selbst erlebt. Meine Warmblutstute begann zu shaken, nachdem ich sie ca. 2 Jahre unter dem Sattel hatte. Ich habe einiges ausprobiert, und mit der Zeit bemerkt, dass das Shaken beim reiten verschwindet, wenn sie losgelassen geht. Nun ist das nicht immer so einfach, und vielleicht auch nicht logisch, da die Shaker das Symptom auch in den Stall mitnehmen und somit auch in ihrer Freizeit shaken. Da ich viele Pferde reite, habe ich auch die Überlegung, dass es an meiner Reitweise liegt natürlich in betracht gezogen, aber das hätten ja dann alle zeigen müssen. Die Lösung Die Ursachen sind wie von dem in der Schweiz lebenden Tierarzt Markus Scheibenpflug auf seiner Homepage hier genauer erläutert in der Anspannung des Trapezmuskels zu suchen. Ich bin durch Zufall auf seine Theorie gestossen, und habe an zwei Lehrgängen teilgenommen und einen mit ihm selbst organisiert. Da ich eben auch die Erfahrung gemacht hatte, dass es beim gelösten Pferd besser wird, erschien mir dieser Weg schlüssig. Der Weg Kurz gesprochen gilt es, das Pferd so zu arbeiten, dass es den Trapezmuskel entspannt und fleissig aus der Hinterhand über den Rücken schwingt. Zu Beginn kann es hilfreich sein, die Trainingseinheiten auf eine Tageszeit zu verschieben, die dem entgegenkommt (keine Mücken) und äußere Reize minimiert. Sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit dem anfänglichen Einsatz eines Nasennetzes gemacht. Z.b. zum lösen um nicht durch das shaken aus dem Gleichgewicht zu kommen, oder zum abreiten auf dem Turnier, oder zum ausreiten auch wenn die Bedingungen nicht ideal sind. Wichtig ist es aber das Pferd anatomisch so zu reiten, dass es den Trapezmuskel entspannt. Das Nasennetz sollte daher nicht als Dauerlösung gesehen werden. Ich finde daher auch, dass es konsequenter Weise nur auf dem Abreiteplatz erlaubt sein sollte. Der Weg ist nicht mit ein paar Stunden erledigt. Es kann auch je nach Temperament wieder zu Rückschlägen kommen. Ich denke bei sinnvoller Arbeit kann es schon mal 2 &#8211; 3 Monate dauern bis die Symptome besser werden und mindestens 1 Jahr oder länger um tatsächlich Shakefrei zu werden. Wichtig ist dabei aber, dass in dieser Zeit konsequent an der Losgelassenheit gearbeitet wird. Des weiteren sollten keine Versuche mit verschiedenen Reitern oder Methoden gemacht werden und am besten um die Auslöser zu minimieren auch mit Nasennetz und zu tageszeiten geritten wird, an denen beispielsweise wenig Insekten unterwegs sind. Rückschläge Kleinere Rückschläge sind normal, so ist mir aufgefallen dass Erna zu Beginn der Fliegensaison schon mal einen Tag hatte wo sie sich über die nun neu auftauchenden Insekten aufgeregt hat. Es war aber nur ein Tag. Ich reite sie nun immer ohne Netz und auch entsprechend ihrer sonstigen Rittigkeit erfolgreich durch Parcoure&#8230; &#160;</p>
<p>The post <a href="https://www.entspannt-reiten.de/2018/10/14/headshaking/">Headshaking</a> appeared first on <a href="https://www.entspannt-reiten.de">Entspannt Reiten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Headshaking ist heilbar!</h2>
<p>Ich habe es selbst erlebt. Meine Warmblutstute begann zu shaken, nachdem ich sie ca. 2 Jahre unter dem Sattel hatte. Ich habe einiges ausprobiert, und mit der Zeit bemerkt, dass das Shaken beim reiten verschwindet, wenn sie losgelassen geht. Nun ist das nicht immer so einfach, und vielleicht auch nicht logisch, da die Shaker das Symptom auch in den Stall mitnehmen und somit auch in ihrer Freizeit shaken.</p>
<p>Da ich viele Pferde reite, habe ich auch die Überlegung, dass es an meiner Reitweise liegt natürlich in betracht gezogen, aber das hätten ja dann alle zeigen müssen.<span id="more-481"></span></p>
<h3>Die Lösung</h3>
<p>Die Ursachen sind wie von dem in der Schweiz lebenden <a href="http://equinelibrium.ch/headshaking" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tierarzt Markus Scheibenpflug auf seiner Homepage hier genauer erläutert</a> in der Anspannung des Trapezmuskels zu suchen. Ich bin durch Zufall auf seine Theorie gestossen, und habe an zwei Lehrgängen teilgenommen und einen mit ihm selbst organisiert.</p>
<p>Da ich eben auch die Erfahrung gemacht hatte, dass es beim gelösten Pferd besser wird, erschien mir dieser Weg schlüssig.</p>
<h3>Der Weg</h3>
<p>Kurz gesprochen gilt es, das Pferd so zu arbeiten, dass es den Trapezmuskel entspannt und fleissig aus der Hinterhand über den Rücken schwingt.</p>
<p>Zu Beginn kann es hilfreich sein, die Trainingseinheiten auf eine Tageszeit zu verschieben, die dem entgegenkommt (keine Mücken) und äußere Reize minimiert. Sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit dem <strong>anfänglichen Einsatz eines Nasennetzes</strong> gemacht. Z.b. zum lösen um nicht durch das shaken aus dem Gleichgewicht zu kommen, oder zum abreiten auf dem Turnier, oder zum ausreiten auch wenn die Bedingungen nicht ideal sind.</p>
<p>Wichtig ist es aber das Pferd anatomisch so zu reiten, dass es den Trapezmuskel entspannt. Das Nasennetz sollte daher nicht als Dauerlösung gesehen werden. Ich finde daher auch, dass es konsequenter Weise nur auf dem Abreiteplatz erlaubt sein sollte.</p>
<p>Der Weg ist nicht mit ein paar Stunden erledigt. Es kann auch je nach Temperament wieder zu Rückschlägen kommen. Ich denke bei sinnvoller Arbeit kann es schon mal 2 &#8211; 3 Monate dauern bis die Symptome besser werden und mindestens 1 Jahr oder länger um tatsächlich Shakefrei zu werden. Wichtig ist dabei aber, dass in dieser Zeit konsequent an der Losgelassenheit gearbeitet wird.</p>
<p>Des weiteren sollten keine Versuche mit verschiedenen Reitern oder Methoden gemacht werden und am besten um die Auslöser zu minimieren auch mit Nasennetz und zu tageszeiten geritten wird, an denen beispielsweise wenig Insekten unterwegs sind.</p>
<h3>Rückschläge</h3>
<p>Kleinere Rückschläge sind normal, so ist mir aufgefallen dass Erna zu Beginn der Fliegensaison schon mal einen Tag hatte wo sie sich über die nun neu auftauchenden Insekten aufgeregt hat. Es war aber nur ein Tag. Ich reite sie nun immer ohne Netz und auch entsprechend ihrer sonstigen Rittigkeit erfolgreich durch Parcoure&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://www.entspannt-reiten.de/2018/10/14/headshaking/">Headshaking</a> appeared first on <a href="https://www.entspannt-reiten.de">Entspannt Reiten</a>.</p>
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		<title>Pferdeführer machen jetzt Horsewalking</title>
		<link>https://www.entspannt-reiten.de/2017/06/28/pferdefuehrer-machen-jetzt-horsewalking/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[easyrider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 11:14:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken zum reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angefangen hat es ja mit der Bodenarbeit: Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man ein Pferd führen und von unten kontrollieren kann ist zu einer eigenen Disziplin geworden. Immer häufiger sieht man jedoch auch Menschen die mit Pferd in der Natur spazieren gehen. So weit so gut, aber jetzt gibt es dazu auch noch weitere neue Ausrüstung und natürlich eine neue Disziplin: Horsewalking. Walked, also geht, das Pferd nicht ohnehin? Warum sitzen die Pferdeführer nicht drauf, gibt es keine Reiter mehr? Wenn es sich nicht um die Gewöhnung eines jungen Pferdes handelt, spielt sehr oft Angst mit. Man geht dann lieber als man reitet. Man muss auch nicht jeden Tag reiten Habe ich kürzlich auf einem Seminar gehört. Auch ohne zu reiten kann man glücklich mit seinem Pferd sein Auf einem anderen. Ja? Ich finde nicht. Statt Bodenarbeit und Seilspielchen longiere ich lieber sinnvoll und in Maßen, um das Pferd zu gymnastizieren und auch um Abwechslung in die Arbeit zu bringen. Und reite aus, Stundenlang, manches mal geht es zum tagelangen Wanderreiten. Die Industrie oder findige Pferdeflüsterer, Gurus und Problemlöser verkaufen natürlich gerne noch Accessoires für den Walker. Man braucht dann auch Walkingschuhe. Vielleicht noch Walking Stöcke? Wobei, meine Pferde haben vor diesem KlackKlack, das eher an Stöcke erinnert, Angst. Das wäre dann vielleicht zuviel speed beim walken.</p>
<p>The post <a href="https://www.entspannt-reiten.de/2017/06/28/pferdefuehrer-machen-jetzt-horsewalking/">Pferdeführer machen jetzt Horsewalking</a> appeared first on <a href="https://www.entspannt-reiten.de">Entspannt Reiten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angefangen hat es ja mit der Bodenarbeit: Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man ein Pferd führen und von unten kontrollieren kann ist zu einer eigenen Disziplin geworden. Immer häufiger sieht man jedoch auch Menschen die mit Pferd in der Natur spazieren gehen. So weit so gut, aber jetzt gibt es dazu auch noch weitere neue Ausrüstung und natürlich eine neue Disziplin: Horsewalking. <span id="more-321"></span>Walked, also geht, das Pferd nicht ohnehin? Warum sitzen die Pferdeführer nicht drauf, gibt es keine Reiter mehr? Wenn es sich nicht um die Gewöhnung eines jungen Pferdes handelt, spielt sehr oft Angst mit. Man geht dann lieber als man reitet.</p>
<p><em>Man muss auch nicht jeden Tag reiten</em></p>
<p>Habe ich kürzlich auf einem Seminar gehört.</p>
<p><em>Auch ohne zu reiten kann man glücklich mit seinem Pferd sein</em></p>
<p>Auf einem anderen.</p>
<p>Ja? Ich finde nicht. Statt Bodenarbeit und Seilspielchen longiere ich lieber sinnvoll und in Maßen, um das Pferd zu gymnastizieren und auch um Abwechslung in die Arbeit zu bringen. Und reite aus, Stundenlang, manches mal geht es zum tagelangen Wanderreiten.</p>
<p>Die Industrie oder findige Pferdeflüsterer, Gurus und Problemlöser verkaufen natürlich gerne noch Accessoires für den Walker. Man braucht dann auch Walkingschuhe. Vielleicht noch Walking Stöcke? Wobei, meine Pferde haben vor diesem KlackKlack, das eher an Stöcke erinnert, Angst. Das wäre dann vielleicht zuviel speed beim walken.</p>
<p>The post <a href="https://www.entspannt-reiten.de/2017/06/28/pferdefuehrer-machen-jetzt-horsewalking/">Pferdeführer machen jetzt Horsewalking</a> appeared first on <a href="https://www.entspannt-reiten.de">Entspannt Reiten</a>.</p>
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